Ostern

 

Wenn wir in Google unter Ostern nachschauen,

so bekommen wir als Ergebnis auf der ersten Seite

Ostereier, Osterhasen, ......

Ostereier

Was steckt hinter Ostern?

Vor Ostern war Karfreitag!

 

Lesen wir in der Bibel nach (Mark. 15,20-27)

20 Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Purpurmantel aus und zogen ihm seine Kleider an.

Und sie führten ihn hinaus, daß sie ihn kreuzigten.

21 Und zwangen einen, der vorüberging, mit Namen Simon von Kyrene,

 daß er ihm das Kreuz trage.

22 Und sie brachten ihn zu der Stätte Golgatha, das heißt übersetzt: Schädelstätte.

23 Und sie gaben ihm Myrrhe in Wein zu trinken; aber er nahm's nicht.

24 Und sie kreuzigten ihn. Und sie teilten seine Kleider und warfen das Los, wer was bekommen solle.

25 Und es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten.

26 Und es stand über ihm geschrieben, welche Schuld man ihm gab, nämlich: Der König der Juden.

27 Und sie kreuzigten mit ihm zwei Räuber, einen zu seiner Rechten und einen zu seiner Linken.

 

Ein Mensch namens Jesus von Nazareth wurde hingerichtet.

Was ist besonders daran?

Kommt bis heute regelmäßig vor.

 

Was war die Schuld von dem Mann am Kreuz?

Störte er die Kreise der Mächtigen in Staat und Kirche?

Ich denke ja.

Aber das war nicht das Ziel seiner Mission.

Jesus wollte die Menschen zu Gott seinem geistigen Vater führen.

Insofern war er Befreiungstheologe.

Die Menschen sollten befreit werden von der Last der unzähligen Gesetze, Vorschriften und Verpflichtungen

von der Knechtschaft der Habgier, der Herrschsucht und Eitelkeiten.

„Hört auf den Willen Gottes in Euch“ war sein Appell

„und da herrscht Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit, Freundlichkeit, Geduld,..."

 

Aber jetzt hängt er am Kreuz

Keiner hilft ihm, Schmerzen, Angst.

Wo ist der Sinn?

Weshalb muss der Sohn Gottes so leiden?

 

Weil uns Gott in Jesus entgegenkommen will.

Hinein in unser Jammertal.

Die Spirale der Gewalt sollte durchbrochen werden.

Blutrache und Vergeltung sollten nicht mehr gelten

„Vater vergib ihnen“ war in seinen letzten Worten.

Außerdem

Gehorsam und Gottvertrauen will vorgelebt sein

Worte allein sind zu wenig

Hören wir Gottes Willen im Leben im Beruf...?

Was würden wir in Kauf nehmen für Gottes Plan der Liebe?

Würden wir uns z.B. in die Luft sprengen lassen?

Wie das andere aus Hass tun!

Nein!

Aber vielleicht könnte man sanfter beginnen:

Ein liebes Wort an einen verhassten Menschen richten

Courage im Umgang mit der Wahrheit,

anderen verzeihen.

Menschen dienen anstatt über sie herrschen .....

(Ein guter Vorgesetzter ist nach modernen Managementschulen in erster Linie Dienstleister für die Beschäftigten!)

 

Ein weiterer Aspekt ist, dass die Gottesgläubigen bis dato am Passahfest ein Opfer darbringen mussten,

damit Gott gnädig gestimmt wurde und ihre Sünden vergab.

Jetzt ist der Sohn Gottes selbst das Opferlamm und wir sind unsere Sünden los,

wenn wir umkehren und uns Christus zuwenden.

 

Die wichtigste Botschaft vom Kreuz

ist aber die Auferstehung am Ostermorgen

„Wenn Jesus nicht auferstanden wäre,

so wäre Euer Glauben sinnlos“, sagt Paulus

Dies ist aber zugleich der schwierigste Teil

der ungeheuerlichen Botschaft.

Auferstehung von den Toten- nach dem Stand der Naturwissenschaft heute – nicht haltbar.

Dennoch gut bezeugt in vielen alten Schriften.

Unsinn sagen die einen, selbst manche Theologen zweifeln daran.

Glaubst Du, dass die Jünger und späteren Apostel einer Lüge aufgesessen sind?

Jesus ging als Verfechter der Wahrheit ans Kreuz

und seine Nachfolger sollen eine Religion auf Schwindel begründen?

Nicht nachvollziehbar!

 

Was bringt uns die Auferstehung?

Nur die Hoffnung dass nach dem Tod alles besser wird?

Seelenvertröstung auf den Sankt Nimmerleinstag?

 

Nein lieber Leser

Überleg Dir einmal, wie Dein Leben aussehen könnte

wenn Du Dich ohne Kompromisse auf Gott einstellst.

Wenn er der alleinige Herr in Deinem Leben wäre.

Und mit der Gewissheit, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.

Wer könnte da noch gegen Dich sein?

 

Gottes Liebe und Bereitschaft ist da!

Du musst nur den ersten Schritt wagen.

 

Echter Glaube muss Dich im Leben aber bereichern, nicht einschränken

Sonst ist es Kleinglauben, wie leider in vielen Sekten.

Ein Leben mit Gott heißt nicht nur verzichten, klein beigeben, leiden

Sondern Befreiung, Freude, Erfüllung